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Wohngruppe Böblingen

Wenn Jugendliche aus den unterschiedlichsten Gründen nicht (mehr) in ihrer Herkunftsfamilie leben können, wollen oder dürfen, erfahren sie in der Wohngruppe zur Verselbständigung einen positiven Lebensort.

 

Die Wohngruppe Böblingen wirkt als positiver Lebensort, in dem unsere Jugendlichen verlässliche Beziehungen und emotionale Wärme erfahren. Strukturierte Abläufe sowie gemeinsame Rituale und Normen nehmen einen hohen Stellenwert ein und fördern das soziale Lernen. Unsere Fachkräfte unterstützen die Jugendlichen intensiv beim Erkennen Ihrer Fähigkeiten, bei der Entwicklung in eine eigenverantwortliche Lebensführung und beim Übergang in den Beruf.


Der Weg zum Einzug in die WG:

  • Die WG ist eine Hilfeleistung (§§ 27, 34 und 41 KJHG SGB Vlll), die durch das zuständige Amt für Jugend und Bildung verfügt wird. Die Personensorgeberechtigten haben einen Anspruch auf Hilfe zur Erziehung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz (§ 27ff. SGB Vlll).
  • Wird diese Hilfe von den Sorgeberechtigten beim Amt für Jugend und Bildung beantragt, wird geprüft ob die Voraussetzungen für ein Leben in der WG gegeben sind.
  • Ist der junge Mensch bereits volljährig (§ 41 SGB Vlll), kann er selbst einen Antrag beim Amt für Jugend und Bildung stellen.
  • Bewilligt das Amt die Maßnahme, wird ein Informationsgespräch mit dem Jugendamt, dem Jugendlichen und den Mitarbeitern der Wohngruppe durchgeführt.

Unsere Angebote

  • Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Unterstützung bei einer ressourcenorientierten eigenverantwortlichen Lebensführung
  • Unterstützung bei individuellen sozialisationsbedingten Problemlagen
  • Eine zentrale Lage – mitten in Böblingen mit hervorragender Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
  • Individuelle Förderung der Persönlichkeitsentwicklung mit Orientierung an den Zielen die gemeinsam im Hilfeplangespräch festgelegt wurden
  • Förderung der sozialen Kompetenzen durch Gruppenaktivitäten
  • Im Sinne der Verselbstständigung sind die Betreuungszeiten Werktags bis 22 Uhr

Unsere Fachkräfte unterstützen junge Menschen, die:

  • nicht mehr bei ihren Eltern leben können,
  • zum Alleinleben zu unselbständig sind,
  • ein soziales Lernfeld benötigen und
  • zur aktiven Mitarbeit bereit sind.